Kürzlich kreierten wir am Stammtisch ein kleines Spielchen. Die Frage lautete: Nennt Schweizer Firmenpatrons, vor denen ihr den Hut heben würdet. Wer vom Stammtischsextett innert Sekunden nicht antworten konnte, flog aus der Runde. Dem Sieger winkte eine Stange Bier. Tatsächlich dauerte der Zirkel des Plauschspielchens nur wenige Sekundenzeigerumdrehungen. Das Pulver war schnell verschossen, nachdem Gottfried Duttweiler (gründete 1925 die Migros) ), Hans Müller (Müller Martini, Zofingen), Hans Ringier (Ringier-Verlage, Zofingen), Nicolas Hayek (2010 verstorbener Uhrenkönig und Swatchgründer), Walter Frey (Autoimporteur), Otto Ineichen (Otto's), Walter Franke (verstorbener Patron des Aarburger Küchenherstellers) und übrigens an erster Stelle der Name des Rivella-Erfinders und Pioniers Dr. Robert Barth quasi in einem Zug genannt waren. Weitere Namen kamen dem Stammtischsextett beim besten Willen nicht mehr in den Sinn. – Dr. Robert Barth ist und bleibt ein Vorbild für erfolgreiche und kreative Unternehmensführung mit einem hohen Mass an Sozialkompetenz. Er hat durch seine offene und überzeugende, gleichzeitig aber auch bescheidene Persönlichkeit in der Schweiz Unternehmertum beispielhaft vorgelebt, indem er aus einer Idee ein florierendes Produkt entwickelte. – Dr. Robert R. Barth ist am 29. März 2007 in seinem 85. Lebensjahr gestorben. Eigentlich bräuchte es heutzutage mehr «Barths» denn je …
Kein anderes Getränkeunternehmen hat es wie Rivella geschafft, innerhalb von sechs Jahrzehnten zu einem schweizerischen Symbol heranzuwachsen. Das Familienunternehmen wurde 1952 von Robert Barth gegründet. Neben seinem grossen Engagement für das Unternehmen und dessen Mitarbeitende war Dr. Robert R. Barth an führender Stelle bei verschiedenen namhaften Organisationen wie der Schweizer Sporthilfe und Rotary International tätig. – Während sechzig Jahren Rivella-Unternehmertum waren neben vielen glücklichen Zufällen ein hohes Mass an Ideenreichtum, ein ständiges Qualitätsdenken und eine kontinuierliche Markenführung die prägenden Faktoren. Das Familienunternehmen Rivella beschäftigt aktuell rund 270 Mitarbeitende und erwirtschaftet einen Umsatz von gegen 140 Millionen Franken. Jährlich verlassen rund 100 Millionen Liter Erfrischungs- und Fruchtsaftgetränke die Produktionsstätte. |