Woche 33 / 2018

Glace für die Zoobären

Von April bis Ende Juli fiel so wenig Regen wie seit beinahe 100 Jahren nicht mehr. Die meisten Schweizer Flüsse führen eine deutlich unterdurchschnittliche, für die teilweise sehr verletztlichen «Dauerbewohner» (Forellen, Äschen) kritische und viel zu warme Menge Wasser. An einigen Stationen wurden seit dem Hitzesommer 2003 nicht mehr so tiefe Wasserstände gemessen, einzelne meldeten sogar weniger als im Jahr 1949. Auch in den Seen liegen die Pegel auf sehr tiefem Niveau. Im Zoo Zürich dürfen die Brillenbären bei grosser Hitze genüsslich Glacé schlecken. An heissen Tagen frieren die Pfleger das Futter für die Tiere ein. Auf dem Speiseplan stehen dann Früchte, Gemüse und je nach Tierart auch Fleisch. Die Tiere schätzen die Abkühlung und werden gleichzeitig beschäftigt. mehr

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