Woche 33 / 2017

Das Kartenspiel erfunden haben die Holländer

Trotz «Beizensterben» wird in der Schweiz öffentlich viel gejasst. Und erst recht in den langen und garstigen Wintermonaten in den privaten heimeligen Wohnzimmern. Jassen ist und bleibt ein Volkssport. Erfreulich ist, dass auch immer mehr Kinder und Jugendliche das Kartenspiel entdecken. – Der Jass, diese einzigartige Mischung aus Grips, Glück und Gemütlichkeit. Seit einigen Jahren gehört das Jassen zum immateriellen Kulturerbe der Schweiz. Beim Jassen kann man eins trinken, aber nicht viel mehr, will man Konzentration und Siegeschancen aufrechterhalten. – «Dauerschnorri» Roman Kilchsperger hat sehr viel getan für den Generationenwechsel im Jasssport. Sein moderierter «Donnschtig-Jass» vermeldet stets Traum-Einschaltquoten. Quintessenz dieses TV-Erfolgs: Schulen organisieren Jass-Projektwochen, wenn die Sendung ins Dorf kommt. – Man schätzt, dass 70 Prozent der Schweizer jassen können. Die meisten sind keine Profis, sondern Gelegenheits- und Hobbyjasser. mehr