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Den Wilden Westen nach Rothrist geholt

Die Mitglieder des Musikvereins Rothrist präsentierten einen Auszug aus ihrem Repertoire. Das Jahreskonzert unter dem Motto «Wild West» nahm das Publikum mit auf eine Reise durch den Wilden Westen der USA. 

Rothrist Jahreskonzert des Musikvereins entführte in die USA

Die Eröffnung des Jahreskonzerts übernahmen die Jungtambouren vom Tambourenverein Rothrist. Mit den Trommelklängen wurde das Publikum in die richtige Stimmung versetzt, um die Reise durch den Wilden Westen anzutreten. Moderiert wurde der Abend von der Präsidentin der Trachtengruppe Rothrist, Xenia Flück. Sie kündigte dann auch sogleich das erste Stück an, das die rund 30 Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Rothrist zum Besten gaben: Washington Grays, ein amerikanischer Marsch. Danach ging es weiter mit Oregon – laut Xenia Flück erinnert das Lied an eine pfiffige Zugfahrt durch Amerika.

Bevor der Tambourenverein Rothrist, unter der Leitung von Andreas Müller, dem Publikum nochmals richtig einheizte, präsentierten die Musikerinnen und Musiker noch ein Medley mit dem Titel Mexican Trumpets. In der anschliessenden Pause nutzten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, um sich am üppigen Kuchenbuffet zu stärken und einige Lose für die Tombola zu erwerben.

Bekannte amerikanische Evergreens

Nach der Pause ging das Programm mit dem Dauerbrenner Bonanza und zwei bekannten Evergreens des berühmten Komponisten Ennio Morricone, aus den Filmen «Spiel mir das Lied vom Tod» und «Zwei glorreiche Halunken», weiter. Das Publikum dankte mit frenetischem Applaus.

Als sich der Abend langsam dem Ende neigte, trat der Präsident des Musikvereins Rothrist, Thomas Schütz, ans Mikrofon. Es folgte eine Dankesrede an alle Helferinnen und Helfer, die den Abend erst möglich gemacht haben. Besonders hervorzuheben ist hier wohl Dirigent Peter Streit, der erst im Dezember 2022 zum Musikverein gestossen ist und sogleich mit der Planung des Jahreskonzerts begann.

Als Abschluss konnte sich das Publikum noch am Stück The Mask of Zorro erfreuen. Der lange Applaus danach zeigte, dass eine Zugabe gewünscht wird. Mit Go West und Colonel Bogey, bei dem das Publikum gut gelaunt den Takt mitklatschte, ging der Abend zu Ende. Das erste Konzert unter der Leitung des neuen Dirigenten Peter Streit darf als Erfolg gewertet werden.