«Alles im Griff!?» Eine intenfiese Finissage

Strengelbach Johanneskirche: Sonntag, 1. Februar, 17 Uhr

Das «ScherzGrenze»-Ensemble» (v.l.): Stephan Hugentobler, Urs Ruprecht (Musik), Ursula Walther-Hofer, Christian v. Erlach (Musik), Marcel Reber (Text und Regie).Bild: zvg
Das «ScherzGrenze»-Ensemble» (v.l.): Stephan Hugentobler, Urs Ruprecht (Musik), Ursula Walther-Hofer, Christian v. Erlach (Musik), Marcel Reber (Text und Regie).Bild: zvg

Am Sonntag, 1. Februar um 17 Uhr tritt das fünfköpfige Cabaret-Ensemble «ScherzGrenze» aus der Berner Region im Rahmen von «Kulturplatz Strengelbach» in der Johanneskirche, Breitbachstr. 31, auf. Unter dem Begriff «Kultur» haben nicht nur Konzerte Platz, abgesehen davon, dass das Cabaret auch starke musikalische Akzente setzt.

Schon seit längerem ist «ScherzGrenze» mit einer Ausnahme landesweit das letzte Ensemble-Cabaret, das sich dem klassischen Nummernkabarett mit Szenen und Gesang widmet. «Nach 26 Jahren und sieben erfolgreichen Programmen, die jeweils während gut zwei Jahren über viele kleine und grosse Bühnen gingen, ist es nun aber Zeit, den Kreis zu schliessen», erklärt der künstlerische Leiter Marcel Reber. Mit seiner achten und letzten Produktion verabschiedet sich das Ensemble von seinem Publikum. Ein Grund mehr, diese Chance in Strengelbach zu nutzen.

«Alles im Griff!?» nimmt noch einmal das Gesundheitswesen als nach wie vor aktuelles Thema aufs Korn. Manches kann ohne Aktualitätsverlust aus dem ersten Programm integriert werden, anders inszeniert, musikalisch neu arrangiert. Neues kommt hinzu, auch aus anderen Themenkreisen. Durch alles hindurch darf sich das Publikum auf das freuen, was «ScherzGrenze» seit jeher auszeichnet: Aktualitätsbezug, Situationskomik, Sprachwitz, Wortspiele und viel Musik. In der heutigen Szene vermischen sich Kabarett und Comedy. Auf der Bühne stehen vor allem EinzelkünstlerInnen und Duos mit neueren Formen, wie Stand-up-Comedy, Spoken Word oder Slam Poetry. Die Programme von «ScherzGrenze» sind geprägt durch zeit- und gesellschaftsaktuell engagierte Texte, Situationskomik und Wortwitz auf hohem Niveau in Spielszenen und anderen Darbietungsformen sowie viel Musik.

Siegfried Stich