Auch ohne Feuerwerk: Wasserfest zog die Besucher in Massen an

Aarburg Seit 100 Jahren führen die Pontoniere ihr Wasserfest durch

Ein Riesenspass, so eine Fahrt auf dem Autoscooter.

Ein Riesenspass, so eine Fahrt auf dem Autoscooter.

Am Zapfhahn gab es viel Arbeit.

Am Zapfhahn gab es viel Arbeit.

Selfie-Time auf der Aare.

Selfie-Time auf der Aare.

Gut gefüllt: Der Festplatz an der Aare.

Gut gefüllt: Der Festplatz an der Aare.

Die Mienen der Pontoniere hellten sich bald auf (v.l.): Beat Bolliger, Reto Müller und OK-Präsident Andi Richner.

Die Mienen der Pontoniere hellten sich bald auf (v.l.): Beat Bolliger, Reto Müller und OK-Präsident Andi Richner.

Kurz nach Festbeginn war der Andrang an den Foodständen noch nicht so gross.

Kurz nach Festbeginn war der Andrang an den Foodständen noch nicht so gross.

Riesenrad, Swing up oder sogar Hip Hop – im Lunapark hatte man die Qual der Wahl.Bilder: thomas Fürst

Riesenrad, Swing up oder sogar Hip Hop – im Lunapark hatte man die Qual der Wahl.Bilder: thomas Fürst

Die sechsjährige Penelope landete beim Entenfischen einen Treffer nach dem andern.

Die sechsjährige Penelope landete beim Entenfischen einen Treffer nach dem andern.

Es war so etwas wie der Super-Gau für die Aarburger Pontoniere: Erstmals mussten sie wegen der herrschenden Trockenheit auf das Zünden eines Feuerwerks verzichten. Und das ausgerechnet zum Jubiläum «100 Jahre Wasserfest». Die Pontoniere reagierten umgehend: Gratis-Eintritt und Gratis-Motorbootfahrten auf der Aare. Und siehe da: Besucherinnen und Besucher füllten die Festmeile am Landhausquai schon kurz nach Festbeginn auf. «Wir sind auch aus Solidarität zum Verein gekommen», meinten Rosa und Markus Bichsel, «aber in erster Linie freuen wir uns auf die Aare-Bootsfahrt». Damit waren die beiden nicht allein. Die Bootsfahrten von der Aare-Waage bis zum Stauwehr und zurück entwickelten sich zum grossen Renner. Vom Festbeginn bis zum Einbruch der Dämmerung waren die Motorboote pausenlos unterwegs. Entsprechend hellten sich die Mienen der Pontoniere schon kurz nach Festbeginn merklich auf. «Für einen Freitag – das ist vom Besucheransturm her immer der schwächere Tag – ist das Fest erfreulich gut besucht», stellten die ehemaligen Präsidenten Reto Müller und Beat Bolliger sowie OK-Päsident Andi Richner übereinstimmend fest.

Ein friedliches, schönes Fest

«Ob mit oder ohne Feuerwerk – wir wären auf jeden Fall ans Wasserfest gekommen», meinte etwa der Vordemwalder Baumeister Michael Leu, «weil es einfach ein cooles Fest ist.» Ein Fest, bei dem Besucher an den Foodständen aus einem enorm vielfältigen Angebot auswählen konnten. So gab es neben Bratwürsten auch Raclette, Nachos, frittierte Champignons, Flammkuchen, Churros oder Softice. Ebenso vielfältig war die Auswahl an Bahnen auf dem Lunapark. Erstmals überhaupt war ein Riesenrad auf dem Badiplatz. Daneben gab es rasante Fahrten auf dem Swing up, Autoscooter oder dem Hip Hop sowie die eher traditionellen Angebote wie Büchsenwerfen, Armbrustschiessen oder Entenfischen.

«Es war ein friedliches, schönes Fest», meinte am Sonntagmorgen ein zufriedener OK-Präsident. «Es hatte auch am Samstag viele Leute und die Feedbacks von Foodständen und Lunapark sind durchwegs positiv ausgefallen», meinte Andi Richner. Insbesondere die Motorbootfahrten seien ein Riesen-Highlight gewesen, führte er weiter aus. Auch wenn noch keine definitiven Zahlen vorliegen: Die Aarburger Pontoniere dürften trotz Absage des Feuerwerks zumindest mit einem blauen Auge davongekommen sein. Thomas Fürst