Berufswelt zum Anfassen und Ausprobieren

Oftringen 19 Betriebe präsentierten 31 Lehrberufe im Rahmen von «Schule trifft Wirtschaft»

Im direkten Gespräch erfuhren die Schülerinnen, was die verschiedenen Berufsfelder zu bieten haben.

Im direkten Gespräch erfuhren die Schülerinnen, was die verschiedenen Berufsfelder zu bieten haben.

Die Lernenden gaben Auskunft und Einblicke in ihren Beruf.

Die Lernenden gaben Auskunft und Einblicke in ihren Beruf.

Diverse Materialien vermittelten einen Eindruck vom Berufsalltag.

Diverse Materialien vermittelten einen Eindruck vom Berufsalltag.

Kleine Experimente, grosse Neugier: Jugendliche erhielten Einblicke in die Laborarbeit.

Kleine Experimente, grosse Neugier: Jugendliche erhielten Einblicke in die Laborarbeit.

Intensive Gespräche über Werkzeuge und Ausbildung.Bilder: Regina Lüthi

Intensive Gespräche über Werkzeuge und Ausbildung.Bilder: Regina Lüthi

Moderne Technik machte handwerkliche Arbeitsabläufe unmittelbar erlebbar.

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Was gehört zum Alltag in einer Apotheke? Bei Coop Vitality gab es Antworten aus erster Hand.

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Wie fühlt sich der Berufsalltag an? Welche Fähigkeiten sind gefragt, und welcher Beruf könnte zu einem passen? Antworten auf diese Fragen erhielten die Schülerinnen und Schüler bei «Schule trifft Wirtschaft» in der Mehrzweckhalle Oftringen. Die erstmals in Oftringen durchgeführte Veranstaltung bot weit mehr als Informationsbroschüren und Gespräche.

Hier wurde geschraubt, experimentiert, ausprobiert und nachgefragt. An den Ständen herrschte reger Betrieb, während die Jugendlichen die Gelegenheit nutzten, verschiedene Berufsfelder kennenzulernen. Manche hatten bereits klare Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft, andere waren noch völlig offen. Für beide Gruppen bot die Veranstaltung zahlreiche Möglichkeiten, sich mit der Berufswahl auseinanderzusetzen.

Insgesamt 21 Schulklassen besuchten den vom Gewerbeverein Oftringen in Zusammenarbeit mit der Schule organisierten Anlass. 19 Betriebe präsentierten 31 unterschiedliche Lehrberufe. Die Auswahl reichte von handwerklichen und technischen Tätigkeiten über kaufmännische Berufe bis zu Gesundheit, Detailhandel und Naturwissenschaften.

Selbst ausprobieren statt nur zuhören

Besonders gefragt waren die zahlreichen praktischen Angebote. So konnten die Jugendlichen unter anderem virtuelles Schweissen ausprobieren, Einblicke in die Arbeit eines Malerbetriebs gewinnen oder sich mit verschiedenen Werkzeugen und Materialien vertraut machen. Auch im Labor gab es Gelegenheit, selbst Hand anzulegen.

Die Aussteller hatten sich einiges einfallen lassen, um ihre Berufe möglichst anschaulich vorzustellen. Dabei spielten auch die Lernenden der beteiligten Unternehmen eine wichtige Rolle. Sie erklärten ihre Tätigkeiten, beantworteten Fragen und vermittelten den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in ihren Ausbildungsalltag. Der direkte Austausch ermöglichte Begegnungen auf Augenhöhe.

Gelungene Premiere mit Zukunft

Federführend bei der Organisation war Sonja Lehmann aus dem Vorstand des Gewerbevereins Oftringen. Auch Vereinspräsident Matthias Frei war vor Ort und konnte sich ein Bild vom Geschehen machen.

Für Lehmann war die Premiere ein voller Erfolg. Besonders freute sie sich über das Engagement der 19 Aussteller, die sich bei der Präsentation ihrer Berufe und der Suche nach künftigen Lernenden viel Mühe gegeben hatten.

Und eine Fortsetzung ist bereits vorgesehen: Auch im kommenden Jahr soll es wieder heissen «Schule trifft Wirtschaft». Einige kleinere Anpassungen sind geplant, am Grundgedanken wird jedoch festgehalten. Jugendliche und regionale Unternehmen sollen möglichst unkompliziert miteinander ins Gespräch kommen – und vielleicht schon den Grundstein für eine spätere Berufslehre legen.

Regina Lüthi