Blumen und Kräuter waren die Renner
Rothrist «Tag der offenen Gärtnerei» war gut besucht
Autos aus der ganzen Schweiz parkierten am Wochenende vor der Gärtnerei von André Bühler in Rothrist, um sich das reichhaltige Angebot am «Tag der offenen Gärtnerei» zu Gemüte zu führen.
«Seit rund 30 Jahren führen wir diesen Anlass durch, und in dieser Zeit hat sich das Angebot stetig erweitert», erzählte Bühler. Dies gipfelte darin, dass vor drei Jahren das Event-Gewächshaus «Triibhuus» eröffnet wurde, in dem nicht nur Pflanzen verschiedenster Art ausgestellt sind. Es kann auch für Anlässe aller Art gemietet werden. «Und es läuft gut», stellte Bühler klar.
Am Wochenende dominierten aber Blumen das Bild. Dies reichte von Geranien bis hin zu Petunien aller Art; im Topf oder in der Hängeampel. Und ebenfalls im «Triibhuus» war die Festwirtschaft untergebracht, die von Bühlers Sängerkameraden vom Jodlerdoppelquartett Rothrist betrieben wurde und wo vom Gipfeli über die Bratwurst bis hin zum Schnitzelsandwich alles zu haben war, was das kulinarische Herz begehrte – Getränke inklusive. Im Aussenbereich dominierten Kräuter und Setzlinge, und im Gewächshaus wurden Sukkulenten, Terrarien- sowie tierfreundliche Zimmerpflanzen angeboten. Im Laden beim Eingang waren zudem Samen aller Art oder – als Neuheit – Solarlampen zu kaufen.
Was genau lockte nun die Kundschaft in die Gärtnerei? – «Ich bin vor allem wegen der Blumen gekommen – und wegen der Bratwurst. Wenn mir etwas gefällt, so kaufe ich es; ich lasse es auf mich zukommen», meinte etwa Irene Appel aus Rothrist. Seit Anfang an vor Ort ist Bernadette Sommerhalder aus Vordemwald. Auch sie interessierte sich vor allem für die Blumen, hauptsächlich die Hängeampeln. «Wenn ich etwas kaufe, werde ich mich spontan entscheiden. Das hängt von der Inspiration ab», erklärte sie. Und Marianne Sparla aus Aarburg interessierte sich zudem für Basilikum, «den ich an einem geschützten Ort bei unserem Haus platzieren werde». – Somit war klar: Alle, die etwas finden wollten, wurden fündig im kleinen, aber feinen Familienbetrieb am Waldrand.
Beat Wyttenbach







