Clientis Sparkasse Oftringen mit Mass unterwegs

Oftringen Generalversammlung in der Mehrzweckhalle

Alle Traktanden wurden einstimmig abgesegnet. Bilder: Jil Lüscher

Alle Traktanden wurden einstimmig abgesegnet. Bilder: Jil Lüscher

Verwaltungsratspräsidentin Sandra Lüscher-Ott sprach von einem schwierigen Umfeld, in dem sich die Bank gut behaupten konnte.

Verwaltungsratspräsidentin Sandra Lüscher-Ott sprach von einem schwierigen Umfeld, in dem sich die Bank gut behaupten konnte.

Die Clientis Sparkasse Oftringen konnte an der GV vom Samstag auf ein solides, von gesundem Wachstum geprägtes Geschäftsjahr zurückblicken. Allen Widrigkeiten zum Trotz.

Denke global, handle lokal – diesem Prinzip folgend ging die Verwaltungsratspräsidentin Sandra Lüscher-Ott in ihrer Begrüssungsrede in der prallvollen Mehrzweckhalle von Oftringen, kurz auf Donald Trumps erneute Wahl zum Präsidenten der USA ein. Trump habe in diesem noch jungen Jahr für viel Bewegung in der Weltpolitik gesorgt. Die VR-Präsidentin nannte unter anderen die Punkte Zollpolitik und Handelsbeschränkungen. Ihr Fazit: «Wir haben gelernt, was jetzt gesagt wird, ist drei Tage später bereits Schnee von gestern».

Ein starker Kontrast zur Philosophie der Clientis Sparkasse Oftringen, wo Zuverlässigkeit, Stabilität und eine von Vorsicht geprägte Geschäftsstrategie auch im herausfordernden Geschäftsjahr 2025 zu positiven Resultaten geführt hätten. Der Jahresgewinn 2025 belauft sich gemäss Bankleiter Daniel Studer auf 954’000 Franken. Der Verwaltungsrat wie auch die Bankleitung sprechen von einem sehr zufriedenstellenden Geschäftsergebnis. Zufrieden dürften auch die Genossenschafterinnen und Genossenschafter mit der Dividendenausschüttung sein, die wie im Vorjahr bei 38 Prozent liegt.

Im Unterschied zur GV 2025 wurde bei der 196. Austragung auf ein Unterhaltungsprogramm verzichtet. «Wir wollen dem persönlichen Austausch untereinander mehr Raum geben», begründete Sandra Lüscher-Ott diese Änderung. Auch das passend zu den Werten der Clientis Sparkasse Oftringen, «wo der persönliche Kontakt mit unseren Kundinnen und Kunden einen hohen Stellenwert hat», wie Daniel Studer betont. Nähe gelte auch in Bezug auf die Wachstumsstrategie, «obwohl die Möglichkeiten dazu vorhanden wären, verzichten wir darauf, unser Geschäftsrayon über die Region hinaus auszuweiten», sagte der Bankleiter. Wachstum ja, aber in einem gesunden Mass, so Studer.

An der reibungslos verlaufenen GV wurde Daniel Spätig aus Bottenwil als Verwaltungsratsmitglied bestätigt. Für das kulinarische Wohl sorgte das bewährte Lindenhof-Cateringteam aus Oftringen unter der Leitung von Dominik Müller. Jil Lüscher