Der Märit kehrte ins Dörfli zurück

Rothrist Das Areal vor dem Schulhaus wurde zu einem Treffpunkt für alle Generationen

Die farbenfrohen Duftkerzen sind fast zu schön zum Anzünden.

Die farbenfrohen Duftkerzen sind fast zu schön zum Anzünden.

Bei Speis und Trank liess es sich gemütlich zusammensitzen und plaudern.

Bei Speis und Trank liess es sich gemütlich zusammensitzen und plaudern.

Fantasievolle Figuren aus Strassenmalkreide.

Fantasievolle Figuren aus Strassenmalkreide.

Auch Haarschmuck und kleine Accessoires gehörten zum vielseitigen Marktangebot.

Auch Haarschmuck und kleine Accessoires gehörten zum vielseitigen Marktangebot.

Griechische Spezialitäten fanden ihre Abnehmer.Bilder: Regina Lüthi

Griechische Spezialitäten fanden ihre Abnehmer.Bilder: Regina Lüthi

Selbst genähte Kinderkleider und allerlei liebevoll gefertigte Kleinigkeiten luden zum Stöbern ein.

Selbst genähte Kinderkleider und allerlei liebevoll gefertigte Kleinigkeiten luden zum Stöbern ein.

In der alten Turnhalle wurde fleissig gehandelt. Beim Spielzeug-Flohmarkt suchten ausgediente Spielsachen neue Besitzer.

In der alten Turnhalle wurde fleissig gehandelt. Beim Spielzeug-Flohmarkt suchten ausgediente Spielsachen neue Besitzer.

Grosses Interesse an der Jubiläums-Tombola. Zu den Hauptpreisen gehörten zwei Kindervelos.

Grosses Interesse an der Jubiläums-Tombola. Zu den Hauptpreisen gehörten zwei Kindervelos.

Zwischen den vielen bunten Tierfiguren und Schlüsselanhängern gab es für die kleinen Märitbesucher einiges zu entdecken.

Zwischen den vielen bunten Tierfiguren und Schlüsselanhängern gab es für die kleinen Märitbesucher einiges zu entdecken.

In diesem Jahr kehrte der Rothrister Märit wieder an seinen angestammten Standort zurück. Zum 35-Jahr-Jubiläum erwartete die Besucherinnen und Besucher eine bunte Mischung aus Kunsthandwerk, kulinarischen Köstlichkeiten und Unterhaltung.

Vor einem Jahr musste der Rothrister Märit wegen der Sanierung des Dörflischulhauses auf das Breiten-Areal ausweichen. Am vergangenen Samstag war er wieder dort, wo er hingehört: auf dem Dörfli-Areal. Für die 35. Ausgabe hatte das Organisationskomitee unter der Leitung von Karin Lienhard die Anordnung der Stände verändert. Statt wie bisher im Kreis führte der Rundgang nun in Form einer Acht über das Gelände. Auch der erstmals gesperrte Geisshubelweg wurde zum Marktgebiet. Unter den roten Zelten boten Schülerinnen und Schüler ihre Waren an. Am Vormittag bestand zudem die Gelegenheit, das sanierte Schulhaus zu besichtigen.

Mit 81 Ausstellern war der Märit einmal mehr ausgebucht. Das Angebot reichte von selbst genähten Kinderkleidern über originelle Holzschilder und farbenfrohe Duftkerzen bis hin zu Schmuck, Keramik und allerlei Dekorationen. Wer sich Zeit nahm, entdeckte zwischen den Ständen immer wieder kleine Besonderheiten. Da wurden handgefertigte Haargummis angeboten, dort liebevoll gestaltete Geschenke präsentiert.

Stöbern, geniessen und verweilen

Auch in der alten Turnhalle herrschte Betrieb. Beim beliebten Spielzeug-Flohmarkt wechselten Spielsachen, Bücher und Kinderkleider ihre Besitzer. Was bei den einen längst ausgedient hatte, sorgte bei anderen für neue Freude. Daneben lockte die grosse Tombola, bei der im Jubiläumsjahr gleich zwei Kindervelos als Hauptpreise winkten.

Natürlich durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Von den traditionellen Käseschnitten des FC Rothrist über Bündner Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten bis zu Marroni, Churros und süssen Leckereien war für unterschiedliche Geschmäcker gesorgt. An den Festtischen blieb Gelegenheit, Bekannte zu treffen und miteinander zu plaudern.

Für Unterhaltung sorgten unter anderem der Musikverein, der Männerchor und die Tambouren. Auch für die jüngeren Gäste gab es einiges zu entdecken, darunter eine Kinderzaubershow und verschiedene Spielangebote.

Nach dem letztjährigen Standortwechsel präsentierte sich der Rothrister Märit damit wieder in seiner gewohnten Umgebung – mit neuen Wegen, bewährten Angeboten und vielen Gelegenheiten zum Stöbern und Begegnen.

Regina Lüthi