Die Messe an der Aare ist auf Kurs
Aarburg Das OK verrät einige Neuerungen im Hinblick auf die MADA27
In 232 Tagen öffnet die Messe an der Aare (MADA27) ihre Tore. Für Unternehmen gibt es noch bis zum 25. September einen Frühbucherrabatt für das dreitägige Spektakel rund um die Mehrzweckanlage Paradiesli.
Die MADA27 verbindet Generationen. Das zeigt sich auch am Freitag, als sich der «Wiggertaler» mit zwei Vertretern aus dem OK trifft. Auf der einen Seite sitzt OK-Präsident Leonz Heggli, der schon zahlreiche Messen und Ausstellungen erfolgreich über die Bühne gebracht hat. Ein Macher, der bereits anpackt, während andere noch studieren, ob ein Event überhaupt zu stemmen ist. Auf der anderen Seite sitzt Sury Hilfiker, Gründer der Zofinger Social-Media- und Videomarketing-Agentur «hilmedia design». Er soll frischen Wind ins Marketing bringen, damit vom 23. bis 25. April 2027 auch mehr Jüngere zur MADA27 in die Paradiesli-Mehrzweckhalle strömen.
Der frühe Vogel …
Interessierte Unternehmen können sich bereits direkt auf der Website (www.messeanderaare.ch) anmelden. Noch bis zum 25. September gibt es einen Frühbucherrabatt auf die Standmiete. Unter allen «Early Birds» verlosen die Verantwortlichen zwei Kurzvideos aus dem Hause «hilmedia design», in denen die Unternehmen auf humorvolle Weise auf ihre Teilnahme an der MADA27 hinweisen können. Die ordentliche Anmeldephase endet am 27. November. Leonz Heggli ist «frohen Mutes», dass über 100 Stände bis dann gebucht sind.
Die MADA27 steht allen Unternehmen aus der Region Aareland offen und wird offiziell als Regiomesse positioniert. Leonz Heggli erklärt: «Wir sind 2027 der einzige Veranstalter, der für die einwohnerstärksten Gemeinden in der Region Olten-Zofingen eine gemeinsame Messe anbietet. Wir bauen aus Überzeugung eine Messe auf, die über die Gemeindegrenzen hinausgeht. Deshalb heisst sie auch Regiomesse.» Als Beispiele nennt Leonz Heggli den Metzger und den Bäcker, die heute häufig nicht mehr nur von der Kundschaft aus der eigenen Gemeinde leben können.
«Tschugger» an der MADA
Um den Nachwuchs an die MADA27 zu locken, beschreitet das OK um Marketing-Fachmann Sury Hilfiker neue Wege. Gabriel Oldham, berühmt geworden als «Frängi» in der TV-Serie «Tschugger», wirbt als Influencer mit 420’000 Followern auf TikTok und Instagram für die Messe. «Auch wenn die Werbekanäle Print, Radio und Fernsehen nach wie vor sehr wichtig sind, so braucht es doch einen vermehrten Auftritt in den sozialen Medien, um die jüngeren Generationen zu erreichen», ist sich Sury Hilfiker sicher.
Ein weiterer Publikumsmagnet für die Jungen dürfte «Schule trifft Wirtschaft» sein, wo sich interessierte Jugendliche am Freitagnachmittag ein Bild davon machen, welche Berufe es in der unmittelbaren Umgebung zu erlernen gibt.
Ein Spass für die ganze Familie wird derweil der MADA-Foxtrail, die einzigartige Schnitzeljagd durch die Gewerbeausstellung. «Bei den teilnehmenden Firmen gibt es spassige Rätsel und Aufgaben. Wer eine Aktivität erfolgreich abschliesst, erhält MADA-Taler. Für jeweils zehn gesammelte Taler gibt es ein Tombola-Los», erklärt Sury Hilfiker.
Street Food und Unterhaltung
Auf die Frage, wo sich die MADA27 im Vergleich zur Vorgängerin 2024 verbessern will, nennt Leonz Heggli mehrere Bereiche «mit Luft nach oben». Die Aussenstände sollen besser integriert werden, die kulinarischen Angebote mehr in Richtung Street Food Festival gehen. Zudem soll die Abendunterhaltung einen höheren Stellenwert erhalten. «Wir wollen ein Event organisieren, bei dem sich die ganze Familie den ganzen Tag lang bestens unterhält», ergänzt Sury Hilfiker.
Alle Unternehmen profitieren
Die MADA27 ist eine Chance für alle Unternehmen in der Region. Für junge Unternehmer wie Sury Hilfiker, um sich einem breiten Publikum zu präsentieren, und mit Firmen und der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. Genauso wichtig ist sie aber auch für gestandene Unternehmer wie Leonz Heggli und seine Heggli Eisenwaren AG. «Ein Auftritt an der Messe ist persönlich und nahbar. Es ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die anonyme Internetkonkurrenz. Denn, wie viele lassen sich von einem günstigeren Preis blenden, um dann im Servicefall zu merken, dass ihnen niemand zur Seite steht? Diese Verlässlichkeit ist gegeben, wenn man auf das lokale Gewerbe setzt», sagt Leonz Heggli abschliessend.
Manuel Arnold





