Ein ehrlicher Blick nach vorne – dem Verein fehlt der Nachwuchs
Fulenbach Generalversammlung des Samaritervereins
Am Freitag, 13. März, traf sich der Samariterverein Fulenbach zur Generalversammlung im Restaurant Rössli. In gemütlicher Runde und bei einem feinen Nachtessen blickten die Mitglieder auf das vergangene Vereinsjahr zurück – mit Stolz auf das Geleistete, aber auch mit einem ehrlichen Blick nach vorne.
Ein besonderer Moment des Abends waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder Manuela Siegenthaler (15 Jahre); Ulrike Wacker (25 Jahre) und Marianne Wyss (35 Jahre). Mit ihrem Engagement prägen sie den Zusammenhalt im Verein entscheidend mit.
Im Vorstand gab es eine Veränderung: Monika Sottas trat zurück. Gleichzeitig konnte mit Géraldine Roth‑Leclerc eine neue Aktuarin gewonnen werden. Neueintritte verzeichnete der Verein im vergangenen Jahr jedoch keine – eine Entwicklung, die Sorge bereitet.
Der Samariterverein steht damit vor einer wichtigen Frage: Wie kann es weitergehen, wenn der Nachwuchs fehlt? Dabei bietet der Verein viel Praktisches für den Alltag. In den monatlichen Übungen lernen die Mitglieder, wie man in Notfällen richtig reagiert – Wissen, das Sicherheit gibt und Leben retten kann. Auch die Einsätze bei Dorffesten und Anlässen gehören dazu und fördern den Kontakt untereinander sowie zur Bevölkerung.
Sollte sich die Situation nicht ändern, müssten langfristig auch schwierigere Optionen wie eine Fusion mit einem anderen Verein oder sogar eine Auflösung geprüft werden. Für Fulenbach würde das bedeuten, bei Veranstaltungen keinen eigenen Sanitätsdienst mehr zu haben.
Der Samariterverein lädt deshalb Interessierte aus der Bevölkerung ein, unverbindlich vorbeizuschauen. Wer Lust hat, etwas Sinnvolles zu lernen, neue Leute kennenzulernen und sich im Dorf zu engagieren, ist jederzeit willkommen – ganz ohne Verpflichtung.
Ein grosses Dankeschön geht an die Gönnerinnen und Gönner sowie an alle, die die Blutspende-Aktionen besuchen. Diese Rückmeldungen aus der Bevölkerung zeigen, dass die Arbeit des Vereins geschätzt wird und motivieren, weiterzumachen.
Géraldine Roth‑Leclerc



