Eine Reise durch die Zofinger Filmgeschichte
Zofingen Sonderausstellung im Museum

Die Sonderausstellung «Zofingens Blick zurück» - Filme aus dem Studio Scholl - geht in die zweite Halbzeit. Die Ausstellung mit dem spannenden Rahmenprogramm dauert noch bis zum 2. Juli.
Die Ausstellung lädt zu einer Reise durch die Zofinger Filmgeschichte ein. Im Zentrum steht Eugen Scholl (1895 bis 1967), der mit Foto- und Filmkamera eindrucksvolle Momente seiner Heimatstadt und deren Menschen festhielt.
Neben seinen Foto- und Filmreportagen aus aller Welt dokumentierte er auch über Jahrzehnte das Alltagsleben, die Feste und die Entwicklung der Stadt Zofingen und deren Umgebung.
Die Filme entstanden in enger Zusammenarbeit mit seinem Mitarbeiter und Kameramann Willy Rüegger. Gemeinsam formten sie das «Studio Scholl».
Lange haben die einzigartigen Zeitdokumente des Industriellen und Amateurfilmers Scholl darauf gewartet, langfristig gesichert und für die Bevölkerung zugänglich gemacht zu werden. Vor rund 30 Jahren überliessen Scholls Angehörige die gesamte Sammlung dem Museum Zofingen mit der Auflage, dass der Bestand sorgfältig aufbewahrt wird und für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Mit Unterstützung von Memoriav und weiterem finanziellem Sponsoring, wurde ein Teil des filmischen Schatzes professionell restauriert, digitalisiert und nachhaltig erschlossen.
Die Ausstellung wurde kuratiert von Willy Hartmann und der Museumsleiterin Heidi Pechlaner Gut. Freuen Sie sich auf frische Farben und den «Erinnerungsautomaten», der Ihre persönlichen Geschichten zu den Filmen aufnimmt.
Öffnungszeiten des Museums jeweils sonntags von 10 bis 12 Uhr und Mittwochnachmittag von 14 bis 17 Uhr. Zusätzliche Öffnungszeiten während der zahlreichen Veranstaltungen, für Gruppen jederzeit nach Anfrage. Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt die Arbeit.
Willy Hartmann