Eintauchen in die fantastische Lego-Welt
Zofingen Die Lego-Ausstellung Zofibricks lockte sehr viele Fans in den Stadtsaal
Das Publikum tauchte ein in eine Welt, die bei Gross und Klein Staunen, Begeisterung und Faszination auslöste – auch bei der Aargauer Regierungsrätin Martina Bircher (SVP) aus Glashütten. Sie stattete Zofibricks mit ihrem siebeneinhalbjährigen Sohn James-Henry Memphis einen offiziellen Besuch ab. «Hier kann ich eine amtliche Handlung mit Familie und Spass verbinden, das ist doch super», sagte sie zur Einladung, die sie von den Veranstaltern erhalten hat. Als Lego-Fans outeten sich auch der Grossratspräsident Urs Plüss (EVP) aus Zofingen und die Zofinger Stadträtin Rahela Syed (SP), die der Eröffnung am Samstagmorgen ebenfalls beiwohnten.
Nachdem der erste Zofibricks-Event im Jahr 2024 bezüglich Publikumsaufmarsch alle Erwartungen der Organisatoren um Urs Vögeli gesprengt hat, wurde der Event jetzt, zwei Jahre später, in den Stadtsaal verlegt. Auch die dazugehörende Turnhalle, inklusive Foyer und Zwischengang, wurden als Ausstellungsfläche genutzt. 90 Aussteller aus der Schweiz und dem nahen Ausland (D, F) waren präsent, rund 40 mehr als 2024.
Was die Lego-Enthusiasten aufgebaut und ausgestellt haben, sprengt alle Vorstellungen darüber, was mit diesen Bausteinen möglich ist, Grenzen scheint es keine zu geben, nicht bezüglich der Fantasie und auch nicht in technischer Hinsicht. «Die Genialität von Lego basiert auf den Millionen von Möglichkeiten, die das Spiel offenlässt», sagt Christian Velhagen, der Präsident des Lego-Museums Binningen, der zu den Hauptsponsoren der Zofibricks gehörte. Und: Ein Stein aus der ersten Lego-Zeit könne mit Sets von heute verbaut werden.
«Ja, Lego weckt Kindheitserinnerungen», sinniert Martina Bircher. «Und Lego steht für Beständigkeit in einer zunehmend digitalisierten Welt.» «Lego verbindet, im buchstäblichen Sinn», ergänzt Urs Plüss. Offenbar hat Lego aber auch das Potenzial für Zankereien: «Meine älteren Brüder haben mir, dem Kleinsten in der Familie, immer meinen Lego-Kran weggenommen», erinnert sich der höchste Aargauer mit einem Schmunzeln an seine Lego-Kindheit. Jil Lüscher



