Generationenmittagstisch und Begegnungshaus stiessen auf grosses Interesse
Wikon Projekte in Luzern vorgestellt

Generationenmittagstisch und Begegnungshaus stiessen auf grosses Interesse
Martina Frischknecht (Familien Netzwerk Wikon), Beatrice Lauber (Pro Senectute Wikon) und Ramona Moser (SGF Wikon) wurden eingeladen, am Kontakt- und Impulstreffen des Kanton Luzern, Gesundheitsförderung Schweiz und Pro Senectute in Luzern ihr Projekt «Generationenmittagstisch» vorzustellen.
Die Idee für den Generationenmittagstisch entstand im September 2024, als sich Martina Frischknecht, Beatrice Lauber und Ramona Moser mit einer gemeinsamen Vision trafen: In Wikon einen Ort der Begegnung zu schaffen, an dem Menschen verschiedener Generationen und Lebenssituationen zusammenkommen können.
Das Ziel des Projekts ist es, Wikon noch attraktiver zu machen und Menschen jeden Alters und jeder Herkunft anzusprechen. Beim Generationenmittagstisch hat jeder seinen Platz und ist herzlich willkommen. Dank des Entgegenkommens der Gemeinde Wikon können die Mahlzeiten zu Preisen angeboten werden, die für möglichst alle bezahlbar sind.
Am Treffen in Luzern führten die drei Frauen zwei Workshops durch. Dabei zeigten die engagierten Frauen auf, wie die Projekte entstanden sind, welche Erfahrungen sie in der Umsetzung gemacht haben und wo Herausforderungen und Stolpersteine lagen.
In diesem Zusammenhang wurde auch das Begegnungshaus Wikon als weiterer wichtiger Baustein für das soziale Miteinander in der Gemeinde vorgestellt. Das zentral gelegene Begegnungshaus mit Pfarrsaal stand leer und bot dadurch grosses Potenzial für eine neue Nutzung. Das Begegnungshaus gehört dem Verein Familien Netzwerk Wikon an.
Die Idee entstand bereits vor einigen Jahren
Die Idee, diesen Ort als Treffpunkt für die Gemeinschaft zu beleben, entstand bereits vor einigen Jahren. Nachdem das Projekt Gemeinde und Kirche vorgestellt worden war, konnte es 2023 gemeinsam mit der Kirchgemeinde Reiden Wikon umgesetzt werden. Diese stellt die Räumlichkeiten, ein jährliches Budget sowie den Jugendarbeiter des Pastoralraums zur Verfügung und ermöglicht damit, dass das Begegnungshaus mit Leben gefüllt wird.
Heute ist das Begegnungshaus ein Ort für alle Generationen. Neben bereits bestehenden Angeboten wie Programmen des SGF, der Pro Senectute oder dem «zäme Zmörgele» wurden viele neue Formate aufgebaut: ein Begegnungscafé, Geschichtennachmittage, kreative Angebote für Kinder und Erwachsene, ein Kreativatelier, ein französischer Sprachtreff, Jugend- und Teeniesportnachmittage sowie ein offener Jugend- und Teenietreff. Das Projekt fördert die Zusammenarbeit der Vereine und schafft wertvolle Synergien. Daraus entstanden bereits mehrere gemeinsame Angebote wie das Jubilarenkaffee von SGF und Pro Senectute, der Generationenmittagstisch, die Adventsfenster im Dorf oder die Weihnachtsmomente zusammen mit dem Waldspielplatzverein.
Das Jahresprogramm lebt von der aktiven Mitwirkung vieler engagierter Menschen. Verschiedene Vereine organisieren ihre eigenen Angebote selbstständig, während gemeinsame Projekte zusammen geplant und umgesetzt werden. Der Erfolg des Begegnungshauses beruht auf einem klaren Grundgedanken: Miteinander statt Konkurrenz. Genau dieser Ansatz macht das Projekt so wertvoll für die Gemeinde.
Gleichzeitig zeigte sich in der Umsetzung auch, dass solche Angebote ohne grosses ehrenamtliches Engagement nicht möglich wären. Besonders im administrativen Bereich und bei der aufwendigen Raumreservationsverwaltung ist der Aufwand hoch. Auch die Finanzierung bleibt eine Herausforderung. Trotzdem ist die Überzeugung gross, dass sich dieser Einsatz lohnt – denn von der ehrenamtlichen Arbeit profitiert die ganze Gemeinde.
Mit dem Generationenmittagstisch und dem Begegnungshaus setzt Wikon ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Begegnung und gelebte Gemeinschaft. Die Initiantinnen freuen sich über das grosse Interesse und auf viele weitere Begegnungen in Wikon.