Klänge der Jodler-Stobete erfüllten das «Stedtli»

Zofingen Der Jodlerklub Edelweiss Zofingen lud am vergangenen Samstag im Rahmen seiner 100-Jahr-Feier in die Markthalle

Die Zofinger Jodlerinnen und Jodler begeisterten das Publikum vor der Markthalle.Bilder: Manuel Arnold

Die Zofinger Jodlerinnen und Jodler begeisterten das Publikum vor der Markthalle.Bilder: Manuel Arnold

Dirigentin Anita Aregger (Bildmitte).

Dirigentin Anita Aregger (Bildmitte).

Aktuarin Bernadette Felder, Beat Baumann und Präsident Dani Gabi (von links) hatten sichtlich Spass bei ihrem Auftritt.

Aktuarin Bernadette Felder, Beat Baumann und Präsident Dani Gabi (von links) hatten sichtlich Spass bei ihrem Auftritt.

Am Samstag gehörte das «Stedtli» den Jodlern, im Bild ein Teil der Rothrister Fraktion.

Am Samstag gehörte das «Stedtli» den Jodlern, im Bild ein Teil der Rothrister Fraktion.

Rolf Bühler und sein Quartett «Alphornklänge Vordemwald» eröffneten die Stobete.

Rolf Bühler und sein Quartett «Alphornklänge Vordemwald» eröffneten die Stobete.

Das Jodlerdoppelquartett Rothrist.

Das Jodlerdoppelquartett Rothrist.

Das Entlebucher Schwyzerörgeli-Quartett Tossenklänge.

Das Entlebucher Schwyzerörgeli-Quartett Tossenklänge.

Früh übt sich, wer eine echte Jodlerin sein will.

Früh übt sich, wer eine echte Jodlerin sein will.

Hans Bühler (rechts) pflegt auch noch im Alter von 91 Jahren seine Liebe zur Handorgel.

Hans Bühler (rechts) pflegt auch noch im Alter von 91 Jahren seine Liebe zur Handorgel.

Vizepräsident René Kuhn (mit stattlichem Bartwuchs) übergab das Zepter jüngst an den neuen Präsidenten Dani Gabi.

Vizepräsident René Kuhn (mit stattlichem Bartwuchs) übergab das Zepter jüngst an den neuen Präsidenten Dani Gabi.

Heisse Temperaturen und warme Jodelklänge machten die Jodler-Stobete in und um die Markthalle zu einem vollen Erfolg.

Alphornklänge aus Vordemwald erfüllten die Zofinger Altstadtgassen, um die Jodler-Stobete zu eröffnen. Kurz danach trat der Jodlerklub Edelweiss Zofingen aufs Kopfsteinpflaster, um seinen ersten von vier Auftritten vorzuführen. Statt in der schweren Tracht erschienen die Jodlerinnen und Jodler in Hemd und Gilet. Wer konnte es ihnen verdenken; zwischen den Auftritten wechselten sie flink hinter die Bar und verteilten mithilfe des «Chochi-Teams» Getränke und Grilladen, um die zahlreichen Besucher im und vor dem Gebäude zu versorgen. Hätten sie dies in der offiziellen Tracht vollführen müssen, sie hätten mit der Zeit wohl eher geächzt als gejuchzt.

Ü90 an der Handorgel

Für Jodelklang mit «Jöö-Effekt» sorgte das Kinderchörli Vordemwald. Der sage und schreibe 91-jährige Hans Bühler begleitete die Nachwuchsjodlerinnen und -jodler gekonnt mit der Handorgel.

Zwischen den Auftritten der einheimischen Gruppen sorgte das Entlebucher Schwyzerörgeli-Quartett Tossenklänge im Schatten der Markthalle dafür, dass die Feststimmung den hohen Pegel halten konnte.

Das Jodlerdoppelquartett Rothrist und der Jodlerklub Safenwil-Walterswil gehörten zu den weiteren Formationen, die mehrmals auftraten. Nach dem offiziellen Apéro, den sich mit Dominik Gresch und Rahela Syed auch zwei Zofinger Stadträte nicht entgehen liessen, präsentierte der 100-jährige Jodlerklub das Lied «üses Stedtli», von dem es auch ein professionelles Musikvideo auf Youtube gibt. Es ist überdies Teil der neuen CD «zäme tönts am schönste», welche die Jodler an der Stobete erstmals unters Volk brachten.

Die Darbietung des Gesamtchors und der letzte Auftritt des Jodlerklubs Edelweiss bildeten den würdigen Abschluss. «Das Singen bei langsamem Eindunkeln, die begeisterten Zuhörer, denen bestimmt auch unser Jodler und Präsi Dani Gabi mit seiner hellen Stimme besonders gefallen hat, die mehrfachen Standing Ovations, dies waren für mich und wohl für alle Klubmitglieder Gänsehautmomente», sagte Aktuarin Bernadette Felder. Der soeben gelobte Präsident Dani Gabi zeigte sich auch hoch erfreut über die Resonanz, welche die Stobete in der Bevölkerung fand. «Das Wetter, die vielen Menschen, die sensationelle Stimmung: Wir hätten uns die Jodler-Stobete in unseren Träumen nicht besser vorstellen können.»Manuel Arnold