Mode-Bijou feierte zu Mani Matter

Zofingen Mani-Matter-Apéro im «Klein aber fein» erfreute die Kundinnen und Kunden

Willy Gloor umrahmte den Apéro mit Liedern von Mani Matter.Bilder: Manuel Arnold

Willy Gloor umrahmte den Apéro mit Liedern von Mani Matter.Bilder: Manuel Arnold

Alexandra Oberholzner (rechts) liebt den Kontakt mit ihren Kundinnen und Kunden.

Alexandra Oberholzner (rechts) liebt den Kontakt mit ihren Kundinnen und Kunden.

Seit März bereichert das Geschäft «Klein aber fein» die Zofinger Altstadt. Ein stimmungsvoller Kultur-Apéro mit Mani-Matter-Klassikern diente am vergangenen Samstag als charmantes Dankeschön an die treue Stammkundschaft aus der Region.

«Klein aber fein – Schuhe und mehr», heisst das Geschäft, das seit März an der Rathausgasse 8, im ehemaligen Purzelbaum, zu Hause ist – und der Name ist Programm: erlesene Schuhe der Firma Ammann und Brunate und viele andere Marken mit bequemen Tragekomfort, 300 Paar ab Grösse 35 für Sie und Ihn. Accessoires von kleinen Schweizer Manufakturen und Mode aus Italien füllen die Regale im liebevoll eingerichteten Verkaufsladen. Am vergangenen Samstag füllte sich der Raum zusätzlich mit Musik. Willy Gloor, seines Zeichens Nachtwächter der Stadt Zofingen, spielte Lieder von Mani Matter. So sang er von der «Chue am Waldesrand» und setzte sich dazu passend einen Schuh mit Kuhfell aus dem Regal auf den Schoss. Nach und nach strömten Kundinnen und Kunden durch die Ladentür, um bei einem kühlen Glas Weisswein die Atmosphäre zu geniessen und sich nach Lust und Laune ins Shoppingvergnügen zu stürzen. Willy Gloor hatte viel Wissenswertes über den Berner Troubadour zu erzählen. So war etwa die historische Figur aus dem Lied «Bärnhard Matter» auch in der Zofinger Altstadt auf Diebeszug, bevor der Langfinger 1854 vor 2000 Schaulustigen in Lenzburg geköpft wurde. Willy Gloor bietet übrigens Mani-Matter-Führungen in Zofingen an, bei denen auch schon Emil Steinberger unter den Zuhörern war.

Stammkundschaft wächst

Inhaberin Alexandra Oberholzner zog vor zwei Jahren mit ihrem Mann Alexander Grauer in die Schweiz. Die gelernte Bestatterin aus München erfüllte sich in diesem Jahr ihren Traum eines eigenen Ladens. Ein Schritt, den sie bis heute nie bereut hat, wie sie sagt. Besonders freut sie, dass sie nach kurzer Zeit bereits auf viele Stammkunden zählen darf. Zofingerinnen und Zofinger, Kundinnen und Kunden aus der Umgebung sowie auch treue Kunden aus Brittnau.

Mit Events wie dem Mani-Matter-Apéro am vergangenen Samstag möchte sie ihrer Kundschaft etwas zurückgeben – und immer wieder aufs Neue beweisen, dass das Einkaufen bei «Klein aber fein» ein Erlebnis für alle Sinne ist.Manuel Arnold