Romeo Alfano gewinnt Bronze an der Schweizermeisterschaft
Reiden Top-Ergebnisse für den PSB Reiden

Am Samstag vertraten Corinne Birrer, Kurt Aregger, Pirmin Birrer und Aaron Widmer den PSB Reiden beim 43. Final der Schweizer Gruppenmeisterschaft mit der Pistole 25 Meter. Im Vergleich der 20 besten Vierergruppen des Landes hatte jede Schützin und jeder Schütze je dreimal fünf Schüsse Präzision und Schnellfeuer (Duell) zu absolvieren. Nach insgesamt 120 Schüssen fehlten dem Quartett aus dem Wiggertal winzige zwei Punkte zu Platz 10, der zum Kampf um die Medaillen berechtigt hätte. So resultierte der 11. Schlussrang, wobei Junior Aaron Widmer mit 279 Punkten das klar beste Einzelresultat beigesteuert hatte, vor Corinne Birrer (269), Kurt Aregger (261) und Pirmin Birrer (259).
Einen Tag später stellte der Wikoner Aaron Widmer seine gute Form auch im C-Match der Altersklasse U21 mit der Pistole 25 Meter an den Schweizermeisterschaften in Thun unter Beweis und mischte gemeinsam mit Vereinskollege Romeo Alfano aus Langnau im Kampf um die Medaillen mit. Nach 30 Schüssen Präzision lagen die beiden mit 278 (Aaron Widmer) respektive 273 Punkten (Romeo Alfano) auf den Rängen 4 und 6. Im Schnellfeuer machten beide eindrücklich Boden gut und näherten sich rasch dem Podest. Vor den letzten fünf Schüssen lagen sie punktgleich auf den Rängen 3 und 4. In dieser nervenaufreibenden Situation behielt Romeo Alfano das bessere Ende für sich und sicherte sich mit 559 Punkten die Bronzemedaille. Aaron Widmer blieben mit 558 Zählern der undankbare 4. Rang und ein Diplom.
Am Montag trat auch noch Corinne Birrer an. Sie hatte sich im C-Match der Frauen mit der Pistole 25 Meter für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert und zeigte eine starke Leistung. Mit 559 Punkten beendete die 38-Jährige die Qualifikation auf dem 4. Rang und zog souverän in den Final der Top 8 ein. Dort entschied nicht mehr die exakte Punktzahl jedes einzelnen Schusses, sondern die Anzahl Treffer in einem genau vorgegebenen Zielfeld ganz im Zentrum der Scheibe. Corinne Birrer startete hervorragend und realisierte mit den ersten zehn Schüssen sechs Treffer. Damit lag sie zwischenzeitlich auf Rang 2. Im weiteren Verlauf des Finals fiel sie allerdings etwas zurück und musste sich letztlich mit zwölf Treffern nach 30 Schüssen mit Rang 5 zufriedengeben. Patrik Birrer