Saisonhöhepunkt ist die Teilnahme in Chur

Zofingen 83. DV des Bezirksschützenverbandes

Jasmin Siegrist, Präsident Renato Joller und Melanie Siegrist (v.l.).Bild: ZVG
Jasmin Siegrist, Präsident Renato Joller und Melanie Siegrist (v.l.).Bild: ZVG

Der Bezirksschützenverband Zofingen präsentierte sich anlässlich der 83. Delegiertenversammlung als intakter und finanziell gesunder Verband. Verbandspräsident Renato Joller begrüsste in der Mehrzweckhalle in Safenwil 86 Anwesende, darunter Ehrenpräsident Felix Stampfli sowie zahlreiche Ehrenmitglieder und die Gäste Alois Ottiger, Schiessoffizier Kreis 7, Daniel Zünd, Gemeindeammann Safenwil.

Laut Verbandspräsident Renato Joller steht den Schützinnen und Schützen mit dem Eidg. Schützenfest in Chur ein echter Höhepunkt bevor. Renato Joller appellierte weiter an die Vorstände, nur Parlamentarier nach Bern zu wählen, welche die Interessen der Schützenvereine auch vertreten. Dank dem Aargauer Nationalrat Christoph Riner konnte die Erhöhung der Munitionspreise erneut abgewehrt werden.

Verbandskassier Christian Schär legte den Delegierten eine Jahresrechnung vor, die mit einem Verlust von 1338 Franken abschloss. Das Budget für 2026 sieht bei unveränderten Jahresbeiträgen einen Verlust von 1290 Franken vor.

Nach der Wahl der Schwestern Jasmin und Melanie Siegrist (Feldschützengesellschaft Rothrist) ist der Vorstand des Bezirksschützenverbandes Zofingen wieder komplett.

Die Grüsse des Gemeinderates Safenwil überbrachte Gemeindeammann Daniel Zünd. «Mein Dank gilt den Schützenvereinen, welche ihre Werte und Traditionen hochhalten». Schiessoffizier Alois Oppliger orientierte über Änderungen. Im Rahmen der Digitalisierung der militärischen Prozesse wird auch das Schiesswesen schrittweise weiterentwickelt. Weiter darf beim Pistolenschiessen die Waffe nicht mehr auf der Auflage abgestützt werden. Wehrpflichtige, die beim Absolvieren des OP die Limite nicht erfüllen, müssen beim gleichen Verein nachschiessen. René Wullschleger