Schönheiten auf vier Pfoten präsentierten sich von ihrer besten Seite
Aarburg Internationale Katzenausstellung in der Mehrzweckhalle Paradiesli
Am vergangenen Wochenende fand in der Mehrzweckhalle Paradiesli die Internationale Katzenausstellung statt. Aufgeteilt auf beide Tage waren mehr als 200 Katzen zu sehen. Bewertet wurden sie von sieben Richtern. Der Katzenclub Aargau-Solothurn (KAS) organisierte den Anlass.
Katzenrassen sind nach Kategorien eingeteilt, von denen es vier Stück gibt. Am Samstag waren zwei der Kategorien vertreten, am Sonntag die anderen beiden. Die Käfige waren liebevoll und Tierschutz konform eingerichtet. Das internationale Richtergremium – bestehend aus Richterinnen und Richtern aus der Schweiz, Deutschland, Polen und Italien - hatte ordentlich zu tun am Samstag und Sonntag. 211 Rassekatzen waren angemeldet, um Punkte für ihren Titel zu sammeln. Ausserdem galt es, die schönsten der jeweiligen Rasse zusätzlich zu nominieren. Schliesslich wurden nicht nur Punkte vergeben, sondern auch die Schönste des Tages wurde gewählt. Die Katzen werden nach ihrem jeweiligen Standard bewertet, der weltweit einheitlich festgelegt ist. Die Entscheidung war für die Richter oft nicht leicht und fiel so manches Mal buchstäblich haarscharf aus.
Richtig spannend wurde es dann am Nachmittag, als die «Best in Show» (BIS) durchgeführt wurde. Denn dann wurde die schönste Katze des Tages gewählt – und hier müssen sich alle Richter einig sein. Verlierer in dem Sinn gab es keine. Denn wer eine der begehrten Nominierungen für die Sondershow oder die Best in Show erhielt, hatte den «Beweis», dass die eigene Samtpfote besonders schön ist. Bei der BIS treten dann die jeweilig nominierten gegen Katzen anderer Rassen der gleichen Kategorie an. Die Sondershow für die Norwegischen Waldkatzen folgte im Anschluss.
Geselligkeit und Freude unter den Züchtern
Auch wenn die Züchter sich gegenseitig konkurrenzieren, gibt es viele Freundschaften und dementsprechende Freude, wenn der «Gegner» gewonnen hat. Die Zeit zwischen den Bewertungen am Vormittag und der BIS am Nachmittag verbrachten die Aussteller gemeinsam bei einem Apéro, genossen die Wiedersehensfreude, den Austausch untereinander und natürlich ihre Samtpfötchen. Letztere nahmen die Ausstellung mit Gelassenheit und es gab durchaus auch welche, die regelrechte Starallüren entwickelten und sich ihrer Schönheit vollkommen bewusst waren. Während die «alten Hasen» bereits über viel Routine verfügen, gab es auch zahlreiche Jungtiere, die zum ersten Mal eine Ausstellung besuchten. Für die war es wie ein grosser, neuer Spielplatz.
Regina Lüthi













