Solides Jahresergebnis und gestärkte Eigenkapitalbasis

Oftringen Hervorragendes Geschäftsjahr für die Clientis Sparkasse Oftringen

Durften ein hervorragendes Jahresergebnis präsentieren (v.l.): Daniel Studer (Bankleiterer), Sandra Lüscher (Verwaltungsratspräsidentin) und Marc Zihlmann (Bankleiter Stv.).Bild: Adrian Gaberthüel
Durften ein hervorragendes Jahresergebnis präsentieren (v.l.): Daniel Studer (Bankleiterer), Sandra Lüscher (Verwaltungsratspräsidentin) und Marc Zihlmann (Bankleiter Stv.).Bild: Adrian Gaberthüel

Die Clientis Sparkasse Oftringen trotzte 2025 dem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld und schloss das letzte Geschäftsjahr nur wenig unter dem Rekordergebnis des Vorjahres ab. Sie festigte damit ihre Stellung als gesunde und verlässliche Regionalbank.

«Ja, wir sind sehr zufrieden», sagte Bankleiter Daniel Studer von der Clientis Sparkasse Oftringen am Montag anlässlich des Pressegesprächs in den Büroräumlichkeiten am Strassenkreuz der Schweiz. Kein Wunder, schloss die älteste Bank im Kanton Aargau doch mit einem Geschäftserfolg von 3,7 Millionen Franken nur leicht unter dem Rekordwert aus dem Vorjahr (-4,3%) ab. Auch der Jahresgewinn blieb mit 954'000 Franken nur 2.1% unter dem Wert von 2024. Beim Zinsengeschäft war insbesondere die Entwicklung der Kundenausleihungen erfreulich. Diese stiegen im Berichtsjahr überdurchschnittlich um 19 Millionen auf 518,3 Millionen Franken. Die Gründe dafür sind offensichtlich. Die Nachfrage nach Wohneigentum sei nach wie vor gross, so Studer. Ausserdem führten Neuorientierungen von Kundinnen und Kunden bei der Bankauswahl zu neuen attraktiven Geschäftsmöglichkeiten. Eine Chance, welche die Sparkasse Oftringen zu nutzen wusste – ohne jedoch auf ihren klaren Fokus auf den regionalen Markt zu verzichten: «Wir wollen», so Verwaltungsratspräsidentin Sandra Lüscher, «vorwiegend in der Region wachsen. Diesen Markt kennen wir wie die eigene Hosentasche. Entsprechend können wir die Risiken klein halten», so Lüscher. Eine Geschäftspolitik, die sich zu bewähren scheint.

Etwas moderater entwickelten sich die Kundengelder. Diese konnten mit dem Wachstum der Ausleihen nicht ganz mithalten, was mit den gefallenen Marktzinsen zu erklären ist. Kundinnen und Kunden bevorzugen in solchen Zeiten Anlagen an den Börsen. Die finanzielle Basis der Bank wurde jedoch durch Zuweisungen an die Reserven weiter gestärkt. So wuchs der Eigenkapital-Anteil an der im 2025 auf 592,7 Millionen Franken gestiegenen Bilanzsumme auf 10.1%. «Damit sind wir für die Herausforderungen der kommenden Jahre bestens gerüstet», ist Daniel Studer überzeugt.

Die hohe Nachfrage nach Finanzierungen belastete im Berichtsjahr auch das Personal. Damit die Bank ihrem Versprechen, Kreditablösungen innert kürzester Zeit abzuwickeln, auch im 2026 nachkommen kann, wurde das Personal inzwischen um eine 100-Prozent-Stelle ausgebaut. Bereits im August ergänzte zudem Prokurist Tobias Meyer als Kundenberater Anlegen das Team der Oftringer Bank. Veränderungen verzeichnete im Frühling 2025 auch der Verwaltungsrat. Jsabelle Wilhelm, Sandra Schmid und Rudolf Studer ergänzen seither das Führungsorgan der Sparkasse. Der Generalversammlung empfehlen sie, die im letzten Jahr um 2% erhöhte Dividende von 38% aufgrund des erfolgreichen Abschlusses wieder auszuschütten. Adrian Gaberthüel