Von Minions bis Mittelerde und ganz viel Schabernack
Strengelbach 33 Fasnachtsgruppen sorgen für ausgelassene Stimmung
Der Strengelbacher Umzug hatte alles zu bieten, was das Fasnachts-Herz begehrt: gruselige Gestalten, Superhelden und viel Schabernack, dazu jede Menge Konfetti und Süssigkeiten.
Ein Selfie mit einem Minion, Bobfahren mitten auf der Brittnauerstrasse oder der Bundesrats-Jet, der auf dem «Mätteli» parkiert – all das ist nur an der Fasnacht möglich. Kunterbunt hat sie sich in Strengelbach einmal mehr präsentiert: von gruselig bis herzig, von farbig bis düster.
33 Nummern zogen am Samstagnachmittag punkt 14.14 Uhr durch das Dorf, gesäumt war die Strasse von vielen verkleideten Kindern und begeisterten Erwachsenen. Der abwechslungsreiche Umzug bot alles, was das Fasnachts-Herz begehrt.
Post muss sich keine Sorgen um den Nachwuchs machen
Traditionell eröffneten die Edelweiss Trychler Wiggertal den Umzug, in ihren Reihen befand sich HD-Soldat Läppli. Einen Hauch von Frühling verbreitete Jessi’s Buurehof Spielgruppe unter dem Motto «Biene» und der Gewerbeverein signalisierte mit seinem Auftritt, dass sich die Schweizerische Post keine Sorgen um den Nachwuchs machen muss. Auf als Post-Töffli umgestaltete Trottinetts flitzten etliche kleine Pöstlerinnen und Pöstler die Umzugsroute entlang und sorgten für den grossen Jö-Effekt.
Dann plötzlich wähnte man sich in Mittelerde. Die eleganten Elben der Gruppe «Zämegwörflet Stohblobe» mit ihrem Motto «Böse Troll» liessen das Publikum eintauchen in eine einzigartige Fantasiewelt. Innen folgten zwar keine Orks, dafür aber andere gfürchige Gestalten: die Nebeldämonen, die Strengelbach zeitweise in grau-stinkendem Nebel versinken liessen und so einigen am Strassenrand das Fürchten lehrten.
Faustballer machen Werbung für die WM
Auf kreative Art und Weise machte der Turnverein STV Vordemwald auf die U18-Faustball-WM aufmerksam, die vom 23. Bis 26. Juli in Reiden stattfinden wird. Die Faustballerinnen und Faustballer verwandelten die Umzugsroute in ein Spielfeld, verteilten aber auch grosszügig Goodies.
Den Schluss machte die einheimische Guggenmusik Sträggelebrätscher mit ihrem Motto «e Schott näme mer no», bevor die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler anschliessend an den Umzug auf dem Mätteli bei Speis und Trank und fetziger Guggenmusik weiterfeierten – bei durchaus schottischem Wetter.
Janine Müller



















