Wintereinbruch pünktlich zum Abendanlass
Rothrist Das Wetter spielte beim achten Raclette-Plausch im Restaurant Geisshubel buchstäblich mit
Das Wetter spielt verrückt: Die erste März-Hälfte war geprägt von milden Temperaturen und T-Shirt-Wetter. Bis zum letzten Samstag. Den ganzen Tag über herrschte Schneetreiben, auch in unseren Lagen. Mit anderen Worten: Das Wetter spielte mit beim Raclette-Plausch der Betreiber des Restaurant Hubel in Rothrist, Fabio da Silva und Vincenza Licari. Der mittlerweile zur Tradition gewordene Anlass wurde bereits zum achten Mal durchgeführt. «Wie letztes Jahr, haben auch heuer 80 bis 90 Personen bei uns reserviert», berichtete Wirtin Vincenza Licari. Und das Geschäft läuft gut, meinte sie stolz: «Seit letztem Jahr konnten wir je eine weitere Person in der Küche und im Service einstellen. Zudem bilden wir einen Lehrling in der Küche aus.»
Das gutbürgerliche Angebot richtet sich nach der Saison. «Spargelkarte im Frühling, danach die Sommerkarte, und Wildspezialitäten im Herbst, darauf legen wir nebst dem übrigen À la carte-Angebot unser Schwergewicht», so Licardi. Das Damwild-Fleisch wird vom Weberhof gleich 200 Meter weiter unten bezogen, das Hirschfleisch von regionalen Jägern. Und die Dorfchäsi Koller lieferte den Käse fürs Raclette. Dass es den Gästen mundete, unterstrich ein älteres Paar aus Rothrist, das «immer kommt und auch Silvester hier gefeiert» hat. Zudem esse man hier gut, meinten sie. Und eine junge Dame aus Wikon ist gleich mit der ganzen Familie hier, um den Geburtstag ihres Bruders zu feiern: «Wir kommen öfters, weil wir die Leute kennen und die Atmosphäre schätzen.» Für die musikalische Unterhaltung an jenem Abend war übrigens erstmals das Schwyzerörgeli-Trio «Rigiluft» besorgt.
Beat Wyttenbach





