Zum 40. Geburtstag wurde angetreten

Zofingen Stadtkompanie feierte auf dem Weingut Wullschleger

Martin Wullschleger beantwortet im Weinberg die Fragen der Anwesenden.Bild: Markus Roth
Martin Wullschleger beantwortet im Weinberg die Fragen der Anwesenden.Bild: Markus Roth

«Antreten» zum 40. Geburtstag hiess es am Samstag, 17. Oktober, für die Zofinger Stadtkompanie Schultheiss Niklaus Thut. Knapp 50 Krieger, Krieger in Reserve und Gäste folgten dem Aufgebot auf das Weingut Wullschleger im Riedtal, darunter auch Stadtpräsident André Kirchhofer und Stadtrat Lukas Fankhauser. Nur das Wetter hatte das Aufgebot offenbar überlesen und zeigte sich von seiner regnerischen Seite.

Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Nach dem Apéro stand eine Führung durch den Rebberg auf dem Programm, allerdings nur für Wetterfeste. Wer sich traute, wurde mit interessanten Einblicken in den Weinbau belohnt. Winzer Martin Wullschleger beantwortete geduldig die Fragen der Teilnehmenden.

Gegen 18 Uhr folgte das Nachtessen mit selbst gemachten Spiessen vom Grill. Dieser war gleichzeitig als Wärmequelle gefragt, denn wer auf seinen Spiess wartete, wärmte sich gerne gleich daneben auf. Ob Weiss-, Rot- oder Schaumwein – auch für den passenden Tropfen war gesorgt.

Tradition und Kameradschaft

Kommandant Dominic Scheidegger hielt in seiner Ansprache fest, dass 40 Jahre zunächst gar nicht nach einer besonders langen Zeit klingt. Doch Traditionen würden nicht einfach weitergetragen, weil sie schon immer bestanden hätten. Vielmehr gelte es, sie lebendig zu halten und an die nächste Generation weiterzugeben. Gerade in einer Zeit, in der viele Vereine Nachwuchs suchten, sei dies keine Selbstverständlichkeit.

Sein Dank galt den Gründungsmitgliedern, den ehemaligen Kommandanten, dem Stab und den Aktiven. Besonders würdigte er auch die Angehörigen, die Verständnis aufbringen, wenn die Kompanie wieder einmal Vorrang hat. Ein Verein lebe nicht allein von Uniformen und Fahnen, sondern vor allem von Kameradschaft und Zusammenhalt.

Damit die Stadtkompanie auch in zehn, zwanzig oder vierzig Jahren noch marschieren könne, brauche es Offenheit für Neues und neue Mitglieder.

Zum Abschluss erhob die Gesellschaft das Glas auf die Stadtkompanie, die Kameradschaft und die Stadt Zofingen – und auf die nächsten 40 Jahre.

Markus Roth